Eine kleine Pflanze wächst in der Erde heran
Vorüberlegungen

Endlich online – ab jetzt heißt es Webseite pflegen

Ich kann nicht häufig genug darauf hinweisen, wie wichtig eine gut gepflegte Webseite ist. Wenn ich durch’s Netz stöbere, merke ich, dass dieses Thema leider zu sehr vernachlässigt wird.

Aus gutem Grund, denn es ist zeitintensiv und mit technischem Wissen verbunden, die eigene Webseite permanent auf dem aktuellen Stand zu halten.

Ich möchte hier ein paar Fragen beantworten, die mir regelmäßig dazu gestellt werden.

 

Warum soll ich meine Webseite pflegen?

  1. Mache einen guten ersten Eindruck

    Mit einer Webseite, die aktuelle Inhalte, richtige Kontaktinformationen oder einen Newsfeed enthält, der tatsächlich News liefert, machst du einen unschlagbaren ersten Eindruck. Das vermittelt Besucher_innen deiner Webseite: hier passiert etwas, hier ist jemand, hier wird mir geholfen.

  2. Verbessere deine Ranking bei Suchmaschinen (SEO)

    User fühlen sich auf deiner Webseite wohl, schauen sich längere Zeit um, kommen zurück, um mehr zu erfahren, teilen die Webseite mit anderen: all das liefert Suchmaschinen positive Signale. Und das unterstützt dein Ranking. Du verstehst Suchmaschinenoptimierung nicht? Hier gebe ich dir eine Einführung in SEO.

  3. Beindrucke bestehende und neue Kund_innen

    Deine bestehenden Kund_innen freuen sich, wenn sie auf deine Webseite kommen und Neues vorfinden. Vielleicht wollen sie dich grade weiterempfehlen? Eine Webseite, die funktioniert und aktuell ist, macht einen guten Eindruck.

  4. Sichere deine Daten

    Schon gefühlt tausende Stunden und Euro damit verbracht, deine Webseite zu erstellen und mit Leben zu füllen? Dann vergiss keinesfalls regelmäßige Backups zu machen. Nichts ist ärgerlicher als Datenverlust. Bei WordPress müssen Plugins regelmäßig aktualisiert werden, andernfalls kann es passieren, dass ihre Funktion nicht mehr unterstützt wird und etwas auf deiner Webseite kaputt geht. Bevor du Plugins oder WordPress aktualisierst, vergiss das Sicherheitsupdate davor nicht.

 

Was muss ich auf meiner Webseite pflegen?

In meinen To-Dos der Webseitenpflege liefe ich dir eine Orientierung, was du regelmäßig auf deiner Webseite updaten solltest: Design, Content und Sicherheit sind die 3 großen Bereiche.

Lies in diesem Blogbeitrag nach, welche Punkte du nicht vergessen solltest.

 

Wer soll meine Webseite pflegen?

  1. Call your Webdesigner

    Du hast mit jemandem zusammen gearbeitet, der_die deine Webseite gestaltet hat? Dann ruf an und bitte um Hilfe bei Anpassungen auf deiner Webseite. Keine falsche Scheu, wenn du dir nicht in jedem Punkt im Klaren bist, was du alles ändern willst. Sprecht darüber und lass dir Empfehlungen geben.

  2. Nimm die Sache selbst in die Hand

    Dein_e Webdesigner_in von damals ist über alle Berge, und finanziell hast du es grade nicht so dicke? Dann kannst du dich in die Aspekte UX, SEO und Responsivität selbst einarbeiten – um nur drei zentrale Begriffe aus der modernen Webseitengestaltung zu nennen. Vielleicht entdeckst du dabei (wie ich damals) eine neue Leidenschaft?

  3. Frag nach Hilfe in deinem Netzwerk

    Stellst du fest, dass es dir gar keinen Spaß macht, dich in deine Webseite reinzudenken oder du schon beim Login scheiterst, frag in deinem Netzwerk nach Hilfe. Das können Freund_innen und Bekannte sein. Bedenke, nicht alle, die was mit Computern machen, können Webseiten erstellen. Und nicht alle, die Webseiten erstellen, haben mal eben Zeit. Nimm auf jeden Fall Budget in die Hand und investiere in deine Webseite – auch, oder vor allem, wenn ihr befreundet seid.

  4. Inseriere auf Freelancer-Portalen oder recherchiere im Netz

    Mit unbekannten Webdesigner_innen in Kontakt zu kommen, ist definitiv eine Herausforderung. Fange an, Webdesigner_innen auf sozialen Netzwerken zu folgen oder abonniere ihren Newsletter. Wirken diese Menschen sympathisch und professionell auf dich? Vertreten sie Werte, die dir auch wichtig sind? Dann kontaktiere sie und komm ins Gespräch. Auf Portalen wie freelancermap.de oder dasauge.de kannst du außerdem unkompliziert ein Gesuch aufgeben und dir unverbindliche Angebote einholen.

Fazit

Wenn du den Erfolg in deinem Business ankurbeln willst, bring deine Webseite auf den neuesten Stand. Sie ist deine digitale Visitenkarte.

Wie immer plädiere ich darauf, nichts ist perfekt. Wichtig ist, dass überhaupt etwas passiert. Webseitenpflege ist eine große Herausforderung und nimmt einen Haufen Zeit ein. Es gibt Webdesigner_innen, die sogenannte Pflegeverträge für Webseiten anbieten, falls du regelmäßig Content updaten möchtest.

Willst du die Sache doch selbst in die Hand nehmen und brauchst dafür eine intensive Anleitung, kannst du ein Teaching bei mir buchen.

Photo by Stanislav Kondratiev on Unsplash

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