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Vorüberlegungen

Perfekte Webseite – 5 Details, an die du nicht gedacht hast

Egal, ob du die Sache selbst in die Hand nimmst oder jemanden beauftragst – in beiden Fällen solltest du wissen, worauf es bei einer professionellen Webseite ankommt. Eine einfache Webseite lässt sich verhältnismäßig schnell aufsetzen. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie gut ist.

 

Auf die Details kommt es an

Der erste Blick zählt, keine Frage. Beachtest du jedoch bei Aufbau und Pflege deiner Webseite einige Details, schaffst du langfristigen Mehrwert für deine User und sparst dir aufwändige Korrekturen im Nachhinein.

Dieser Blogpost geht in die Tiefe und greift Details auf, die meist unerwähnt bleiben oder nur stiefmütterlich behandelt werden. Los geht’s!

 

URL-Struktur

Denke daran, kurze sprechende URLs für deine Unterseiten und Blogbeiträge zu benutzen.

Nicht: https://www.superurl.de/categoryID=5&articleID=78

Sondern: https://www.superurl.de/tipps-perfekte-url

Verwende Bindestriche statt Unterstriche, denn Google erkennt keine Unterstriche an und zieht beide Wörter zusammen. Aus SEO-Sicht gehen dir damit die Keywords in der URL verloren.

Benutzt du ein CMS wie WordPress, ist das erste, was du vor dem Anlegen neuer Seiten einstellen solltest, die URL-Struktur.

Klicke dazu auf: Einstellungen > Permalinks > Beitragsname

Screenshot: URL Struktur in WordPress anpassen

 

Die URL kannst du beim Anlegen einer neuen Seite auch manuell unter der Hauptüberschrift anpassen.

Screenshot: URL Überschrift in WordPressanpassen

 

CTAs

CTA bedeutet „Call to Action“. Dabei handelt es sich um Buttons, verlinkten Text oder verlinkte Bilder. Mit CTAs forderst du Nutzer_innen auf, etwas zu tun. Setze CTAs ruhig häufiger (aber nicht unnatürlich oft) ein. User bewegen sich auf einer Seite und nehmen nicht sofort den ersten Button wahr. Auch wenn du in der Navigation ein Menüpunkt „Kontakt“ hast, schadet es nicht, den User an anderer Stelle aufzufordern, mit dir Kontakt aufzunehmen.

 

Eigenschaften von CTAs

  • kontrastreiche Farben
  • aktive Verben und aussagekräftige Message
    Nicht: „Hier klicken“ oder „Mehr“
    Sondern: „Produkt XY bestellen“ oder „Testversion herunterladen“
  • Verwende genug Whitespace um den Buttons, damit sie gut wirken können
  • Biete hin und wieder zwei Buttons nebeneinander an und hebe den wichtigeren farbig hervor

 

Bilder

Abgesehen davon, dass du professionelles Bildmaterial nutzen solltest und die Rechte an den Bildern besitzt, bedenke auch diese Hinweise:

  • Gib deinen Bildern vor dem Upload einen sinnvollen Dateinamen inklusive Keyword der Seite. Verwende wie bei URLs Bindestriche statt Unterstriche
  • Nutze eine geringe Dateigröße und komprimiere Fotos vor dem Upload (max. 200 KB). Nutze zum Beispiel tinypng.com zum Komprimieren
  • Füge deinen Bildern Alt-Texte hinzu. Erfahre in diesem Blogpost wie das geht.
  • Nutzt du Fotos oder Illustrationen, stelle sicher, dass die Bildaussage auch als Text verfügbar ist. Das trägt zur Barrierefreiheit im Netz bei. Menschen, die im Sehen beeinträchtigt sind, nutzen häufig Screenreader. Diese können allerdings keine Bilder vorlesen, sondern nur Text.

 

Verlinkungen

Verlinkst du innerhalb deiner Seite, sollte sich der Link im gleichen Tab öffnen. Verlinkst du auf eine externe Webseite, die nichts mit deiner zu tun hat, öffne sie im neuen Tab. Auf diese Weise leitest du deine Leser_innen nicht von deiner eigenen Webseite weg.

Legst du eine neue Verlinkung im WordPress-Editor an, klicke auf das Zahnrad und setze dann das Häkchen bei „Link im neuen Tab öffnen“.

Anleitung: Externe Verlinkung in WordPress anlegen

 

Anleitung: Externe Verlinkung in WordPress anlegen

 

 

Footer

Der Footer ist wirklich ein unterschätztes Element auf der Webseite. Er ist wie die Navigation, der Header oder Body auf jeder Webseite zu finden. Nutze das Potential des Footers, um deinen Usern Orientierung zu bieten. Präsentiere hier gebündelt die wichtigsten Informationen und Links deiner Webseite.

 

Footer-Elemente können sein

– Elevator Pitch
– wichtigste Seiten
– aktuellste oder meistgelesene Blogbeiträge
– E-Mail Opt-In
– Socials oder Indicators of Trust
– Slogan
– Standorte & Kontakt
– Rechtliche Seiten

 

Fazit: Mit wenigen Details die Webseite perfektionieren

Jetzt hast du ein paar wichtige Details auf dem Schirm, mit denen du auf relativ einfache Weise die Qualität deiner Webseite verbessern kannst. So kannst du dich von deinen Mitbewerber_innen abheben.

Übrigens: wenn du dir professionelle Hilfe holst, heißt das noch nicht, dass alle Webdesigner_innen auf dem neuesten Stand sind oder diese Details automatisch beachten. Sprich deine Webdesigner_in unbedingt darauf an. Diese Details wirken sich zwar zuerst auf das Budget aus, das du für die Webseite einplanen musst. Später Verbesserungen und Optimierungen an deiner Webseite vorzunehmen ist allerdings viel aufwendiger und kostenintensiver.

 

Photo by Chris Barbalis on Unsplash

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