Alter Briefkasten an Gebäude - Veraltete Webseite ist wie ein altes Gebäude
Design

7 Anzeichen, warum deine Webseite veraltet ist

Bist du unzufrieden mit deiner Webseite? Weil sie in die Jahre gekommen ist und altmodisch aussieht? Wenn du nicht genau benennen kannst, was da so veraltet wirkt, mache ich es im Folgenden mal konkret. Je mehr Punkte du mit Ja beantwortest, desto mehr ist deine Webseite veraltet und braucht ein Update.

 

1. Inhalte sind auf dem Smartphone schlecht lesbar

Dann ist deine Webseite sehr wahrscheinlich nicht responsiv. Das heißt, sie ist nicht für den kleinen Bildschirm von Smartphones optimiert. 69 % der Internetnutzer_innen in Deutschland sind jedoch auf dem Smartphone unterwegs. Inhalte, die man auf dem dem Bildschirm ranzoomen und hin und her schieben muss, nerven einfach.

Hier verspielst du als Unternehmer_in die Chance auf Neukund_innen, denn genervte Webseiten-Besucher_innen suchen sich schnell ein anderes Angebot.

2. Tote Links  funktionieren nicht

Du klickst einen Link an, willst mehr wissen, und dann – eine 404-Fehlerseite. Ärgerlich. Mit dem Back Link Test kannst du prüfen, ob deine Webseite fehlerhafte Links enthält. Benutzt du WordPress, kannst du die Links auch mit einem Plugin finden und reparieren.

 

3. Deine Corporate Identity (CI) fehlt

Haben sich das Logo, die Schriftarten oder Farben deiner Firma verändert, nachdem du deine Webseite das letzte Mal bearbeitet hast? Dann wird es höchste Zeit, deine veraltete Webseite zu re-designen.

 

Vielleicht hast du deine CI erst langsam entwickelt, nachdem du deine Webseite erstellt hast. Achte deshalb darauf, dein Webdesign nachträglich entsprechend deiner CI anzupassen. Besonders bei kostenlosen Baukastensystemen besteht die Gefahr, dass deine Webseite wie hundert andere aussieht.

 

4. Veraltete blinkende Schriften

Comic Sans war gestern, ebenso ein Text in Schreibschrift. Schlimm sind auch Regenbogenfarben oder Schriften, die blinken. Was damals in den 90ern Spaß gemacht hat, ist heute … eben 90er. Werden solche Elemente nicht gezielt als Stilelement eingesetzt, vergraulst du deine Webseiten-Besucher_innen.

 

Das Internet ist schon überladen genug. Gib deinen Besucher_innen die Chance, in Ruhe deine Webseite zu durchstöbern.

 

5. Inhalte sind veraltet

Für einen Unternehmens-Blog gibt es viele gute Gründe. Ist dein letzter Blogbeitrag allerdings von November 2016? Dann solltest du dir Gedanken darüber machen, wie du deinen Blog schleunigst aktualisierst.

„Hallo, ist da noch jemand?“

Alte Inhalte auf der Webseite wecken das Gefühl, dass auch dein Unternehmen veraltet ist. Das ist schade, denn vielleicht hat sich dein Angebot jahrelang bewährt und du lebst von Stammkund_innen. Überarbeite deine Webseite trotzdem, denn auch Stammkund_innen werden alt.

 

6. Social Media Kanäle sind verwaist

Du verlinkst auf deiner Webseite zu Facebook, Instagram, Google+, Pinterest, YouTube und Vimeo – weil du eigentlich … irgendwie … mal etwas posten wolltest. Aber schlussendlich hast du die meisten Kanäle gar nicht mit Inhalten bespielt? Dann entferne die Verlinkung lieber oder finde heraus, auf welchem Kanal du deine Zielgruppe am besten erreichen kannst. Entwickle eine Strategie, gezielt in diesem Netzwerk mit deinem Kund_innenkreis zu interagieren.

 

7. Dein Impressum wurde das letzte Mal 2008 aktualisiert

Zwar dauert es, bis sich Gesetzeslagen verändern, aber im Internet gibt es rasante Entwicklungen. Die neue DSGVO sollte dir ein Begriff sein. Wenn nicht, informiere dich grundlegend und überarbeite deine Webseite, damit sie DSGVO-konform ist.

 

Und – wie viele Punkte hast du mit JA beantwortet?

Beobachte dich selbst, wenn du im Netz unterwegs bist. Wie recherchierst du nach Informationen? Wann verlässt du eine Webseite wieder und warum? Welche Webseiten sprechen dich persönlich an und wann suchst du weiter?

„Eine Webseite ist niemals fertig.“

Ist eine Webseite einmal erstellt, heißt das nicht, dass sie fertig ist. Halte deine Webseite inhaltlich, technisch, rechtlich und optisch ständig auf dem Laufenden. Deine Webseite spiegelt dich und dein Unternehmen wieder. Kümmerst du dich darum, kann sich das nur positiv auf dein Business auswirken.

 

Photo by Natalia Łyczko on Unsplash

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